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Mentaltraining Beckers - Psychologische Hypnose CDs

Hypnose hilft bei Süchten

Sonntag, 24. März 2013

Lebensbericht Alkoholsucht

Lebensbeichte eines Alkoholkranken:
Manfred K.48 Jahre,  aus Wien 10.,


Nachträglich habe ich erkannt, das meine Alkoholsucht schon im Alter von ca. 14 Jahren begann. Ich wurde von meinen Eltern nicht sehr streng beaufsichtigt und hatte relativ viel Freiraum. Ich möchte meinen Eltern keinen Vorwurf machen, aber es war auch eine gewisse mögliche Vorbildwirkung mit im Spiel. Beide Eltern waren dem Alkohol nicht abgeneigt. Ich selber betrieb in jungen Jahren ein exzessives Rauschtrinken bei Partys und ausschließlich in Gesellschaft. Ich fühlte mich nach der Einnahme von Alkohol stärker, redegewandter, selbstsicherer und vor gleichaltrigen wie ein kleiner “Hero”.  Leider war dies für mich damals nicht erkennbar, dass ich mit großen Schritten Richtung Sucht unterwegs war. Da es sich bei der Sucht um eine schleichende Krankheit handelt, und sich die ersten Probleme erst nach 15 Jahren einstellen, schob ich alle Symptome beiseite, und fing erst nach ca. 20 Jahren an mir meine Sucht einzugestehen.
Ich denke dass mich die Sucht schon in relativ jungen Jahren fest im Griff hatte. Leider werden trotz vieler Anzeichen, die Gefahren der Sucht nicht erkannt oder bewusst oder unbewusst  ignoriert.

Folgende Anzeichen traten bei mir auf:

Freundeskreis wird nur unter gleichgesinnten ausgewählt.
Ich besuchte liebend gerne Partys wo ich wusste das der Alkohol in strömen fließt.
Ich hatte tausend Ausreden, wieso ich Alkohol trinke.
Wenn ich länger nicht getrunken hatte, machte sich eine innere Unruhe breit.
Ich provozierte laufend Streit mit meinen Partnerinnen, um in der Folge mit gleichgesinnten Freunden auf Sauftour gehen zu können.
Partnerwechsel, Geldprobleme, Führerscheinentzug, Probleme am Arbeitsplatz und andere Schwierigkeiten standen auf der Tagesordnung.

Trotz dieser massiven Anzeichen, war ich mir zu diesem Zeitpunkt meiner Sucht noch nicht bewusst.
Erst mit ca. 32 bis 35 Jahre, fing ich an mir meine Sucht einzugestehen. Trotz allem dachte ich immer noch, ich hätte alles fest im Griff.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen sehr toleranten Partner und eine kleine Tochter.
Zu meinen massiven Alkoholproblemen gesellten sich dann noch Depressionen und Schuldgefühle.
Die Toleranz meiner Partnerin war am Ende. Sie verließ mich mit unseren kleinen Tochter.
Nach dieser Scheidung erfolgten Wohnungsverkauf, Arbeitsplatzverlust und noch exzessivere Trinkgelage. Es ging voll bergab!!!!!
Es folgte kurz darauf eine Einweisung in eine Entzugsklinik. Dies war für mich einmal die Möglichkeit die Angelegenheit nüchtern zu betrachten. EIN CHAOS!!
Die Entzugsklinik hatte eine Erfolgsquote von ca. 10% wobei die nicht wiederkehrenden Patienten zu den Erfolgen gezählt wurden. Die wirkliche Quote lag zwischen 2 - 5%. Dies war leider nicht sehr Erfolgversprechend. 3 Wochen nach dem Klinikaufenthalt folgten die ersten Rückfälle. Ich war ja nach dem Klinikaufenthalt wieder im selben sozialen Umfeld.
Ich verfiel relativ schnell wieder in das selbe Verhaltensmuster, wie vor dem Klinikaufenthalt.
Die Klinik war für mich nur ein Erholungsheim, mit geringen therapeutischen Wert.
Dann nahm ich die Sache selber in Angriff: Partnerin suchen, Job suchen, Ursache suchen und dieser entgegen wirken.
Ich wurde in Einzelsitzungen psychotherapeutisch behandelt. Trotz einiger Rückfälle bekam ich das Problem in ca. 1 Jahr in den Griff und bin dzt. Ca. 4 Jahre trocken.
Ich arbeite noch immer mit Hypnose CD´s welche meine Unruhezustände nicht aufkommen lassen.psychologische Hypnose CDs von Mentaltraining-Beckers
Regelmäßiger gesunder Schlaf ist denke ich auch sehr wichtig. Meine tolerante Frau hat mir bei diesem schwierigen Prozess auch sehr geholfen. Es musste natürlich auch der Freundeskreis ausgewechselt werden, denn mit Saufkumpanen an der Theke zu stehen und zu sagen “Ich höre auf” Das funktioniert mit Sicherheit nicht. Verliert nicht den Mut  - Es ist zu schaffen!!!!

Viel Glück wünscht Euch
Manfred



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